Online-Kurse und Seminare
Unten finden Sie nach und nach Kurse und Seminare, die sich an Eltern und andere Interessierte zum Thema persistierende frühkindliche Reflexe richten.
Aktuell biete ich den Online-Kurs „Cortex Kids“ an, der sich an Eltern von Vorschulkindern richtet. Viele Probleme, die im Schulalter sichtbar werden, lassen sich bereits im Vorschulalter lösen. Dieses Programm eignet sich ideal für Kinder ein bis zwei Jahre vor der Einschulung sowie für Kinder mit zurückgestelltem Schuleintritt.
Wenn Sie nach Kursen für Fachkräfte suchen, besuchen Sie bitte den Bereich „Für Fachkräfte“.

Online-Kurs Cortex Kids
Der Online-Kurs richtet sich an Kinder im Vorschulalter, denn viele Probleme, die im Schulalter auftreten, lassen sich bereits im Vorschulalter lösen. Dieses Programm ist ideal für Kinder ein oder zwei Jahre vor der Einschulung sowie für Kinder mit zurückgestelltem Schulbeginn.
Der Kurs ist auf Tschechisch und Englisch verfügbar.
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Kinder mit Lernstörungen, Aufmerksamkeitsproblemen oder anderen Beeinträchtigungen haben häufig persistierende frühkindliche Reflexe. Das ist logisch – denn bei diesen Kindern hat sich das Gehirn nicht optimal entwickelt und konnte die Reflexe nicht vollständig integrieren. Diese bleiben dadurch aktiv und beeinflussen weiterhin den Muskeltonus, die Körperhaltung, die Bewegungskoordination, die Konzentrationsfähigkeit, die Augenbewegungen, die Zusammenarbeit der Gehirnhälften und viele weitere Bereiche.
Persistierende frühkindliche Reflexe können Symptome wie Lernschwierigkeiten, Sprachstörungen oder Konzentrationsprobleme (z. B. ADHS, ADS) verursachen.
Wenn diese Schwierigkeiten tatsächlich durch nicht gehemmte Reflexe bedingt sind, ist es entscheidend, gezielt und systematisch mit ihnen zu arbeiten – so können viele Probleme wirksam gelöst werden.
Hat ein Kind jedoch bereits eine Lern-, Sprach- oder Aufmerksamkeitsstörung, die zu einer nicht optimalen Gehirnentwicklung geführt hat, können die Schwierigkeiten durch Reflexhemmung zwar gemildert, aber nicht vollständig beseitigt werden. In solchen Fällen ist es wichtig, weitere Ansätze zu kombinieren – etwa Logopädie, Sonderpädagogik, Physiotherapie oder Ergotherapie.
Es gibt viele Gründe, warum frühkindliche Reflexe weiterhin bestehen bleiben – und oft können wir sie nicht beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel Risikoschwangerschaften, komplizierte Geburten oder Erkrankungen im frühen Kindesalter. Ein gesunder psychomotorischer Entwicklungsverlauf im ersten Lebensjahr ist dabei ein besonders wichtiger Faktor.
Da das Thema frühkindlicher Reflexe im Bereich der Prävention nach wie vor stark vernachlässigt wird – nicht nur bei Schulkindern, sondern auch bei Erwachsenen, bei denen es z. B. zu Fehlhaltungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen oder erhöhter Stressanfälligkeit führen kann –, wird es sich wie ein roter Faden durch diese Website ziehen.
Wenn wir bereits im ersten Lebensjahr eines Kindes gezielt die psychomotorische Entwicklung unterstützen, ist das die bestmögliche Prävention für seine Zukunft!
PhDr. Marja Voleman, PhD.
